Abmahnungsposse: Teaserbilder mit Quellenangabe?

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Die Beispiele im folgenden Artikel sind fiktiv!

Kurz vor Weihnachten erreichte die konsumo-Redaktion unangenehme Post: Abmahnung! Dabei ging es um ein Bild auf einer unserer neuen News-Seiten. Wer auf einer Seite wie dieser ganz nach unten scrollt, findet dort Teaser zu drei verwandten News. Und die dazugehörigen Teaserbilder. In dem Fall, um den es in der Abmahnung ging, stammte eines dieser Bilder aus dem Pool von pixelio.de. Pixelio verlangt in seinen Nutzungsbedingungen selbstverständlich einen Hinweis auf die Quelle. Und zwar in einer bestimmten Form:

Der Nutzer hat in für die jeweilige Verwendung üblichen Weise und soweit technisch möglich am Bild selbst oder am Seitenende PIXELIO und den Urheber mit seinem beim Upload des Bildes genannten Fotografennamen bei PIXELIO in folgender Form zu nennen: ‚© Fotografenname / PIXELIO’

Darauf berufen sich der uns abmahnende Urheber und seine Anwälte.

Leute. Wir sind selbst Journalisten. Wir produzieren selbst hochwertige Inhalte. Und wir ärgern uns selbst, wenn diese Inhalte in einer Form verwendet werden, die nicht mit unseren Nutzungsbedingungen konform sind. Deshalb achten wir besonders darauf, Urheber von Inhalten zu nennen, die wir auf unserer Website verwenden, und alle Regeln des Urheberrechts einzuhalten. Aber Teaser-Bilder? Wer bitteschön nennt denn Quellenangaben bei Teaserbildern?

Nun ja. Viel Rechtssprechung scheint es dazu nicht zu geben…

Aber vielleicht ist einfach noch niemand auf diese verrückte Idee gekommen! Und überhaupt, könnte man dann nicht direkt Google wegen seiner Bildersuche abmahnen?

Tja, die Google-Bildersuche ist leider ein ganz schlechtes Beispiel. Verdammt schlecht. Auch Thumbnails unterliegen dem Urheberrecht.

Da sind wir doch ganz froh, dass unser Fall vollkommen anders gelagert ist. Aber was tun? Je länger wir darüber nachdenken, desto weniger haben wir Lust, einfach die rund 750 Euro zu bezahlen, die in dem neunseitigen Schreiben gefordert werden.

Wir wollen reden. Aber vom Urheber gibt es keine Telefonnummer, die Telefonfrau in seinem Büro kann oder will uns nicht weitervermitteln. Eine E-Mail bleibt unbeantwortet.

Krisensitzung. Wir müssen auch unsere Anwaltskanzlei kontaktieren. Vorher noch ein Versuch bei den Anwälten der Gegenseite? Kann man mit Anwälten reden? Ihre Unterlassungserklärung war unverschämt, das sind entweder Abzocker oder Abzocker, wahrscheinlich beides.

Also rufe ich sie mal an. Sage, schauen Sie mal auf die Seite, da ist das Bild. Klicken Sie da mal drauf.

“Die Urhebernennung bei Ihnen ist ja wirklich vorbildlich. Da kann ich Ihnen ja gar nichts mehr vorwerfen.”

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Das neue konsumo

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Gestern war keine Zeit zum Bloggen. Bei einem solchen Relaunch fehlt einfach die Muße. Aber wer wollte, konnte das Geschehen ja bei Twitter oder Facebook verfolgen. Hier nun ein paar Details:

Das neue konsumo ist da! Wir haben konsumo um zwei wichtige Bereiche ergänzt. Nachdem wir mit einer Version gestartet waren, die lediglich die Grundfunktionen enthielt, ist konsumo jetzt deutlich funktionsreicher geworden. Wir haben bewiesen, dass es Bedarf gibt für eine unabhängige Verbraucherberatungs-Plattform wie konsumo. Deshalb konnten wir mit viel Tatendrang daran gehen, die Site auszubauen.

Neue Möglichkeiten, sich zu engangieren

Dies tun wir vor allem, indem wir unseren Besuchern mehr Möglichkeiten bieten, sich einzubringen und miteinander zu kommunizieren. Als Wiki war konsumo von Anfang an eine Plattform von Verbrauchern für Verbraucher. Diesen Gedanken führen wir mit dem neuen Forum und dem neuen Community-Bereich fort. “Jeder ist ein Experte”, sagen wir, und deshalb heißen Mitglieder bei uns Experten. Ob einer nun Experte für Waschmaschinen oder eine Expertin für Skihelme ist - für jeden gibt es das passende Forum als Plattform für Beratung von Verbraucher zu Verbraucher.

Verbesserungen im Detail

Darüberhinaus gibt es zahlreiche Detailverbesserungen und Vereinfachungen im Ratgeber-Wiki und dem Verbrauchernachrichten-Bereich. Die Suche ist schneller und komfortabler geworden. Tags, die bei uns Themen heißen, werden in einer schönen Wolke dargestellt. Um die Gesamtperformance der Site zu steigern wurde sie in den vergangenen Monaten in weiten Teilen neu programmiert. Soweit die wichtigsten der vielen Änderungen. Einzelne Neuerungen wollen wir hier in der nächsten Zeit ausführlicher darstellen.

Allen Nutzern Experten wünschen wir jetzt viel Spaß mit dem neuen konsumo. Über Feedback freuen wir uns natürlich jederzeit!

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Datenpanne bei Geldkarte.de - Making Of

Freitag, 23. Januar 2009

Wir haben heute in unseren Verbrauchernachrichten über das Datenleck bei Geldkarte.de berichtet. Hier möchte ich nun zeigen, über welchen Weg die Daten abrufbar waren.

Da das Video etwas holprig ist und meine Bearbeitungskünste sich in Grenzen halten, nochmal zum Mitlesen:

Wer bei Google nach einem bestimmten Namen suchte, erhielt als ersten Treffer ein Yasni-Profil. In diesem Profil war eine Log-Datei vom Newsletterversand von Geldkarte.de verlinkt. Bei Yasni wird also mittlerweile so ziemlich alles aggregiert - selbst, welchen Newsletter man abonniert hat. Erst gestern hatte Yasni Erfolgszahlen verkündet. Aber das ist ein anderes Thema. Einmal auf dem Server von geldkarte.de gelandet, konnte man sich dort ausführlich umsehen - in gigabyteweise Daten. Das Ende des Videos zeigt, dass der Zugriff lediglich durch eine robots.txt-Datei geschützt war, die Suchmaschinen die Indizierung der Seite verbieten soll. Yasni hat dies offenbar ignoriert oder die robots.txt-Datei war beim Besuch des Yasni-Spiders noch nicht vorhanden. Die Datei wurde zuletzt am 4. Dezember 2008 verändert, die anderen Daten waren älter.

Sevgoo: Neues Web-Portal für König Kunde

Mittwoch, 15. Oktober 2008

sevgoo-LogoVerbraucher sein ist nicht immer einfach:  Selbst wenn man weiß, was man haben will, weiß man noch lange nicht, wo und von wem man es bekommen kann. Der gerade gestartete Webdienst sevgoo will Käufern dabei helfen, einen Anbieter für ihr Wunschprodukt zu finden. Wer auf der Suche nach einem bestimmten Produkt ist, kann sein Gesuch einfach auf bei sevgoo veröffentlichen. Anbieter können dann unkompliziert und ohne Streuverluste Kontakt mit dem Käufer aufnehmen und ein Angebot machen. Und die Verbraucher bekommen günstigstenfalls mehrere gute Angebote, bei denen sie sich für das beste entscheiden können.

Für Verbraucher ist der Dienst vollkommen kostenlos. Finanzieren soll sich sevgoo über Gebühren der Anbieter: Um sevgoo-Nutzern ein Angebot unterbreiten zu können, müssen die Verkäufer ein Abonnement abschließen.  Shop-Betreiber, die den Service zum Beispiel einen Monat testen wollen, bezahlen 19,90 Euro und können dafür beliebig viele Kauf-Angebote machen.

Weil sich die Web-Angebote offensichtlich gut ergänzen, kooperieren wir mit sevgoo: Denn wer sich bei einem Produkt noch nicht so gut auskennt, tut sich häufig schwer damit, seine Anforderungen zu formulieren. Im Ratgeber-Wiki von konsumo finden Nutzer Erläuterungen zu den wichtigsten Kaufkriterien - zum Beispiel für Kletterschuhe oder E-Reader. Mit Hilfe dieser Informationen können sie dann bei sevgoo ihre Anforderungen genauer beschreiben und halten ihr Wunschprodukt dann hoffentlich bald in ihren Händen.

Start-Up-Gründer als Weltverbesserer

Dienstag, 2. September 2008

Was macht einen Gründer zu einem guten Gründer? Wenn es nach Deutsche-Startups.de geht, kann man das anhand von genau zehn Kategorien bewerten: Außenwirkung, Erfolg, Technologie, Nettigkeit, Netzwerkfaktor, Zukunft, Internationalität, Unkonventionalität, Originalität und Risikobereitschaft. Anhand dieser Kriterien hat eine Jury vor ein paar Wochen Lars Hinrichs von Xing zu Deutschlands bestem Webgründer gewählt.

Eine elfte Kategorie fehlt: “Soziales Engagement”. Denn es gibt inzwischen doch einige Web-Unternehmen, die versuchen, erfolgreich zu sein und dabei gleichzeitig gemeinnützige Ziele zu verfolgen: Genannt seien hier nur beispielhaft armedangels, kaioo oder utopia. Natürliches gibt es zu diesem Trend längst den passenden Anglizismus: “social entrepreneurship” heißt das neudeutsch.

Wie sozial konsumo ist, mag ich nicht beurteilen. Auf jeden Fall war es für mich als konsumo-Gründer immer eine große Motivation, dass unsere Seite als Informationsplattform einen gemeinnützigen Mehrwert hat: konsumo kann dabei helfen, dass Verbraucher ihre Kaufentscheidung bewusster treffen und nicht länger dem Werbe-Blabla und der unendlichen Angebotsvielfalt ausgeliefert sind. Wie bitter nötig das ist, sieht jeder auf den ersten Seiten der Google-Suche: Ganz gleich welches Produkt gesucht wird – auf den ersten Seiten tummeln sich fast nur suchmaschinenoptimierte Web-Shops und Preisvergleiche.

Das Gegenteil von gut ist gut gemeint?

Allzu weit darf man sich als Gründer aber nicht aus dem Fenster lehnen, wenn man edle Ziele verfolgt. Denn es gehört dazu, dass sich Gründer, die auch die Welt verbessern wollen, nicht nur kapitalistische, sondern gar hinterhältige Motive unterstellen lassen müssen.

So wurde beispielsweise den Gründern von der Social-Community kaioo vorgehalten, dass sie mit dem Label „gemeinnützig“ nur dem unbeliebten Branchenführer StudiVZ Nutzer abjagen wollten (vor allem wegen ihrer Bertelsmann-Vergangenheit). Und Utopia-Gründerin Claudia Langer, die vorher in der Werbebranche gearbeitet hatte, bekam sogar in einer Schmähschrift im Magazin der Süddeutschen Zeitung ihr Fett weg.

Wenn man so geistreich schreiben kann, dass man für das Süddeutsche Magazin arbeiten darf, hört sich die Kritik an dem Öko- und Sozial-Trend und Utopia ungefähr so an:

Es geht letztendlich um das Bemühen, noch jene Lebensbereiche in den Jargon der Ökonomie und der Warenwelt einzugliedern, die von jeher außerhalb dieser Logik stehen. Kategorien wie „Haltung“, „Ethik“, „Verantwortung“ werden zu Produkten und Wertanlagen unter anderen und werfen, wenn alles gut geht, „emotionale Rendite“ ab. Die Moral und der Lifestyle: Sie gehen in dieser neuen Bewegung keine symbiotische Beziehung ein; das eine wird dem anderen unterworfen.

Natürlich kann man Web-Unternehmen wie utopia oder armedangels unterstellen, dass sie den LOHAS-Lifestyle (LOHAS bei Wikipedia) und dessen Anhänger nur ausnutzen, um Geld zu verdienen. Man könnte jedoch auch in guter alter Rechtstradition im Zweifel für den Angeklagten plädieren: Könnte es nicht sein, dass Unternehmertum und gute Absichten tatsächlich miteinander vereinbar sind?

Natürlich: Letztendlich kann ein Unternehmen nur überleben, wenn es auch Einnahmen hat. Start-Ups müssen irgendwann Geld verdienen. Aber es muss nicht immer die Hauptmotivation eines Gründers sein, auf Erfolg und Millionen zu schielen, wie es die Kategorien von Deutsche-Startups vermuten lassen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Am Ende des Tages ist es ein gutes Gefühl, ein sinnvolles Produkt auf die Beine gestellt zu haben.

Studie: Gutes Halbjahres-Zeugnis für konsumo

Freitag, 15. Februar 2008

Vor einigen Wochen haben wir an einer Studie unserer ehemaligen Ausbildungsstätte, der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg, teilgenommen. Zusammen mit der Freundliche Netzwerke GmbH (Woobby) hat die Hochschule sich dem Thema Internet-Communitys angenommen, und die Fragesteller wollten allerlei geheime Sachen von uns wissen. Jetzt sind die Ergebnisse da, und anders als uns liegen sie Spiegel Online bereits vor.

Demnach gibt es eine große Diskrepanz zwischen dem, was Community-Betreiber für wichtig halten, und dem, was ihren Nutzern wichtig ist. Für konsumo ziehen wir allerdings den Schluss aus der Studie, dass wir vieles richtig machen und gemacht haben. “Laut Studie will der Durchschnittsnutzer weder Blogs noch Minigames. Er will einen Gratiszugang, eine gute Suchfunktion und aktuelle Nachrichten auf der Startseite,” schreibt Spiegel Online. Stimmt: Unseren Blog lesen Insider, unsere Nachrichten werden von unseren Nutzern gelesen - so ist es ja auch gedacht. Andererseits wirft die Studie auch Widersprüche auf. So geht den Nutzern der Schutz ihrer Privatsphäre über alles, aber knapp 90 Prozent der 172 Befragten sind Mitglied bei StudiVZ.

Community-StudieDiese Grafik (bitte durch zweifachen Klick vergrößern) zeigt, dass der Aktivitätsgrad der Nutzer mit der Größe einer Community steigt. Durch die konsumo-Brille interpretieren wir die Statistik so, dass unsere Community gemessen an ihrer noch bescheidenen Größe überdurchschnittlich aktiv ist. Außerdem gibt uns diese Statistik eine erste objektive Einschätzung dazu, wo wir im Moment - ein halbes Jahr nach dem Start - stehen. Unter den 46 Communitys, die die Fragesteller auf dem Zettel hatten, sind wir in der Nutzergunst offenbar in den Top 12 dieser Grafik.

Unsere Flyer können wir jetzt allerdings wegschmeißen und mit Newsletterschreiben brauchen wir gar nicht erst anfangen. Ja, wussten wir auch schon, dass man damit keine neuen Fans gewinnt. Die Studie belegt einmal mehr, dass Mundpropaganda dafür das beste Mittel ist. Das haben anscheinend die Nutzer noch besser verstanden als die Betreiber. Spiegel Online schreibt allerdings von “einfacher” Mundpropaganda, die sich nur schwer steuern ließe. Da übergebe ich mal an Martin Oetting und ConnectedMarketing…

Nachtrag: Und wenn wir die konsumo-Brille abnehmen, lesen wir die Kommentare bei deutsche-startups.de und finden die auch ganz interessant.

Rätselhaftes Google

Donnerstag, 14. Februar 2008

rinks oder lechts?Auf einer der Mailinglisten, die sich in meinem Posteingang stauen, wurde dieser Tage über Google Mail diskutiert. Dabei trat der erstaunliche Fakt zutage, dass in den Einstellungen dieses Dienstes der Speichern- und der Abbrechen-Button je nach ausgewählter Sprache ihre Plätze tauschen. In der deutschen Version ist Speichern rechts und Abbrechen links, im Englischen ist es andersherum. Allerdings nur im American English, wer UK auswählt, bekommt wiederum die Variante wie im Deutschen. Und bei Arabisch und Hebräisch ist sowieso alles andersrum…

Bei konsumo beschäftigen uns natürlich auch Google-Fragen. Zuletzt war die Frage, ob und wie sich unsere neu gestarteten Verbraucher-Nachrichten bei Google News wiederfinden. Wenige Wochen nach dem Start hatten wir einen entsprechenden Antrag gestellt, Google sagte daraufhin eine Prüfung zu, die mehrere Wochen dauern könne. Irgendwann tauchten wir dann tatsächlich bei Google News auf, allerdings erfasste das System unsere Fotos nicht. Weil wir uns aber an die Richtlinien und Vorgaben von Google gehalten hatten (auch, wenn sie noch so seltsam schienen), konnten wir uns keinen Reim darauf machen.

Umstellung am 8. Februar

Seit etwa einer Woche nun erfasst Google News auch die zu unseren Nachrichten gehörenden Bilder. Das Rätsel hatte sich durch einen Zufall von selbst gelöst. An genau dem Tag, an dem Google News unsere Bilder aufnahm, hatten wir unsere News-Übersicht aufgepeppt, sodass die Bilder dort nun auch eingebunden sind.

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Gemeinsam gut beraten

Dienstag, 29. Januar 2008

Wir haben uns intensiv Gedanken darüber gemacht, wie wir mit einfachen Mitteln, nämlich Wörtern, deutlicher machen können, um was es bei konsumo geht. Wichtigster Punkt war dabei unser Claim: Aus “gemeinsam einfach schlau” ist jetzt “gemeinsam gut beraten” geworden. Wir mögen ihn sehr, vor allem weil er schön mehrdeutig ist. Wer konsumo ansurft, ist gut beraten, wird gut beraten und kann andere beraten.

Außerdem haben wir an ein paar Formulierungen auf der Website gearbeitet. Auf der Startseite wird Besuchern jetzt durch die Überschrift “konsumo - Ihr Verbraucherportal” sofort deutlich gemacht, was konsumo ist - auch wenn darin sicherlich noch etwas Zukunftsmusik mitschwingt. Die Wiki-Texte, die wir bisher Kaufberater genannt haben, heißen jetzt durchgängig Ratgeber. Zum einen ist das ein schöneres Wort als Kaufberater, zum anderen war die Änderung aber auch einfach notwendig, weil eben längst nicht mehr alle bei konsumo beschriebenen Produkte käuflich sind: Versicherungen, Mietwagen, Nachhilfe. Hinzu kommen wie immer viele kleine Änderungen.

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Hessen stürmen konsumo

Mittwoch, 16. Januar 2008

konsumo-CrashDer Hessische Rundfunk hatte heute Vormittag zwei Berichte über konsumo im Programm. Wie zu erwarten war, tippten die Hessen dann auch fleißig www.konsumo.de in ihren Browser ein. Nach dem ersten Beitrag um kurz nach 11 Uhr kamen schon einige, als eine halbe Stunde später ein Interview folgte, verzeichnete unsere Statistik noch mehr Besucher aus Fulda, Frankfurt und Kassel.

So viele Besucher waren noch nie gleichzeitig auf unserer Seite. Das hat offensichtlich auch unseren Server überrascht, sodass er beschlossen hat, den schönen Peak in der Statistik nicht weiter wachsen zu lassen und sich um 11.50 Uhr in die Mittagspause zu verabschieden.

Eine kurze Mittagspause - um kurz nach 12 Uhr hatte das Team von Gutzmann EDV in Lübeck den Server überredet weiterzuarbeiten, der übrigens gerade seinen leistungsstärkeren Nachfolger in seine Arbeit einweist. So konnten die Radiohörer konsumo dann doch noch ausprobieren, in der Stunde zwischen 12 und 13 Uhr hat sich der Traffic dann auch besser verteilt.

Wir danken allen Hessen und dem Hessischen Rundfunk für diese Erfahrung!

P.S.: So ganz *nebenbei* haben wir damit wohl auch mit dem Image des Radios als Nebenbeimedium aufgeräumt. Radio wirkt!

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Update: neue Funktionen und Verbraucher-Nachrichten

Montag, 17. Dezember 2007

Nach einer Reihe kleinerer Updates und Bugfixes haben wir konsumo nun erstmals deutlich erweitert. Die neue Version behebt nicht nur einige Fehler, sondern bietet auch zahlreiche Neuerungen. In Zusammenarbeit mit unseren IT-Partnern von Gutzmann EDV haben wir eine Reihe von Funktionen überarbeitet und ergänzt: Suchen, drucken oder bookmarken ist deutlich einfacher geworden.

Die augenscheinlichste Neuerung sind aber die Verbraucher-Nachrichten: Auf konsumo werden wir künftig täglich aktuelle Meldungen zu Verbraucherthemen veröffentlichen. Wer mag, kann die Verbraucher-Nachrichten als Feed abonnieren.

Dabei werden wir keine Pressemitteilungen von Unternehmen verwerten, die ihre neuen Produke anpreisen. Genau wie die Kaufberater im konsumo-Wiki sollen auch die Verbrauchernachrichten Konsumenten nützliche Informationen abseits vom PR- und Marketing-Geschwafel liefern. Im Vordergrund stehen deshalb Verbraucherschutzthemen wie Lebensmittelskandale, Gerichtsurteile, Gesetzesänderungen, Preisstatistiken, Rückrufaktionen oder Konsumstudien.

Aktuelle Meldungen sind aus unserer Sicht inhaltlich eine sinnvolle Ergänzung zu den Kaufberater-Artikeln: Langfristig wollen wir konsumo als Portal etablieren, das Verbraucher umfassend und unabhängig informiert - aktuelle Nachrichten gehören in jedem Fall dazu. Um konstant hohe Qualität und Aktualität zu sichern, werden die Verbraucher-Nachrichten redaktionell erstellt.

Außerdem haben wir einige Elemente auf der Seite verschoben und so hoffentlich alles etwas benutzerfreundlicher gemacht. Die kommenden Updates werden vor allem wieder den Web-2.0-Charakter von konsumo hervor heben: Geplant sind eine Reihe von Funktionen, die den Community-Gedanken stärken werden.