Neulich bei Ikea

Donnerstag, 2. April 2009

UTZ-Kaffee bei Ikea

Leider erklärt Ikea nicht, was UTZ Certified eigentlich bedeutet. Diese Aufgabe übernimmt jetzt die Rubrik Siegel-Kunde in unseren Verbrauchernachrichten: “UTZ-Certified”-Siegel steht für nachhaltig angebauten Kaffee.

Furl Webnews Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen del.icio.us

Abwrackprämie für Alt-Fahrräder - und Zähne?

Mittwoch, 1. April 2009

VCD will Abwrackprämie für FahrräderDer Verkehrsclub Deutschland (VCD) macht einige sinnvolle Sachen. Er nennt sich (unter anderem) Verbraucherverband, aber was der VCD jetzt macht, erscheint nicht besonders verbraucherfreundlich. In einer gestern veröffentlichten Pressemitteilung erweckt der Verkehrsclub den Eindruck, es gebe eine Abwrack- und Umweltprämie für Alt-Fahrräder:

In der heute von der Bundesregierung angekündigten Abwrackprämie für Alt-Fahrräder in Höhe von 250 Euro pro neugekauftem Rad sehen der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) eine längst überfällige Maßnahme. Die Zahlung der Prämie beim Kauf neuer Fahrräder sei ein gutes Beispiel umweltgerechter Konjunkturförderung. Damit ende die bisherige Praxis, durch den Steuerzahler allein den Erwerb von Autos subventionieren zu lassen. Die Umweltprämie für Fahrräder könne ab sofort beim zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt werden, angesichts von dessen aktuellen Computerproblemen jedoch am schnellsten und einfachsten über die Internetseite www.vcd.org/umweltpraemie_jetzt.html

Der VCD will damit anscheinend einerseits den Erfolg seiner seit einiger Zeit geführten Kampagne vorgaukeln, andererseits gleichzeitig weitere Unterstützer gewinnen. Schon vor einem Monat war die BAFA offensichtlich gar nicht amused.

Kein Problem wäre es gewesen, wenn der VCD seine Pressemitteilung heute, am 1. April, veröffentlicht hätte. Dann kann man auch behaupten, es gebe eine Abwrackprämie für Gebisse.

Foto: (c) VCD/M. Gloger

Datenpanne bei Geldkarte.de - Making Of

Freitag, 23. Januar 2009

Wir haben heute in unseren Verbrauchernachrichten über das Datenleck bei Geldkarte.de berichtet. Hier möchte ich nun zeigen, über welchen Weg die Daten abrufbar waren.

Da das Video etwas holprig ist und meine Bearbeitungskünste sich in Grenzen halten, nochmal zum Mitlesen:

Wer bei Google nach einem bestimmten Namen suchte, erhielt als ersten Treffer ein Yasni-Profil. In diesem Profil war eine Log-Datei vom Newsletterversand von Geldkarte.de verlinkt. Bei Yasni wird also mittlerweile so ziemlich alles aggregiert - selbst, welchen Newsletter man abonniert hat. Erst gestern hatte Yasni Erfolgszahlen verkündet. Aber das ist ein anderes Thema. Einmal auf dem Server von geldkarte.de gelandet, konnte man sich dort ausführlich umsehen - in gigabyteweise Daten. Das Ende des Videos zeigt, dass der Zugriff lediglich durch eine robots.txt-Datei geschützt war, die Suchmaschinen die Indizierung der Seite verbieten soll. Yasni hat dies offenbar ignoriert oder die robots.txt-Datei war beim Besuch des Yasni-Spiders noch nicht vorhanden. Die Datei wurde zuletzt am 4. Dezember 2008 verändert, die anderen Daten waren älter.