Studie: Wem Konsumenten vertrauen
“Vertrauen 2.0 - Auf wen sich Konsumenten in Zukunft verlassen” lautet der Titel einer Studie, die sich damit auseinandersetzt, wie sich das Kaufverhalten in Zeiten von Social Networking verändert:
Konsumenten vernetzen sich und informieren sich zunehmend unabhängig von Hersteller und Händler. Das Vertrauen in Hersteller, Händler und Expertenwissen nimmt ab, das Vertrauen in Meinungswissen (z.B. Wikis) nimmt zu. Die Masse der vernetzten Kunden bildet eine Art “höhere Intelligenz” und wird damit zur wichtigsten Orientierungsinstanz, die jedem noch so brillanten Experten vorgezogen wird.
Das schreibt das Gottlieb-Duttweiler-Institut. In dem auf der Seite verlinkten PDF heißt es außerdem:
Immer mehr Menschen holen sich selbst bei spontanen Kaufentscheiden via Mobiltelefon noch schnell den Ratschlag ihrer Familie oder Freunde. Die Händler verlieren damit zunehmend die Kontrolle über die Kommunikation - selbst am Point of Sale, von wo aus Kaufwillige via Handy den Rat ihres Netzwerks einholen.
Und in Zukunft werden sie das sicher auch per mobilem Internet tun. Ob die Studie allerdings so weit in die Zukunft blickt, ob sie überhaupt Neues bringt oder nur Bekanntes aufwärmt, lässt sich anhand der frei zugänglichen Teile nicht beurteilen. Immerhin stützen sich die Schweizer auf eine repräsentative Umfrage und fördern so Aussagen über die Vertrauenswürdigkeit zutage wie:
Am ärgsten steht es um die Politiker. Sie bilden das Schlusslicht unter den Institutionen – gemeinsam mit großen Firmen: Wer zuverlässige Informationen sucht, wendet sich erst an vierter oder fünfter Stelle an Hersteller oder Händler.
Die neuesten Buzzwords zum Thema “Me-Conomy” gibt es übrigens hier.




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Wem Konsumenten vertrauen, ist tatsächlich eine ernstzunehmende Frage.
Wer sind die Konsumenten von heute überhaupt?
Laut konsumgöttinnen.de sind es wohl hauptsächlich die Frauen.
okay, wenn man in solche Frauenforen guckt, wie die oben angegebene Adresse oder auch gofemin, dann ist ganz klar, dass Frauen im Haushalt Entscheidungen treffen.
Fragt sich nur, ob sie sich vom Marketing der Firmen leiten lassen, also vom Image oder eher durch Mundpropaganda??