Studie: Gutes Halbjahres-Zeugnis für konsumo
Vor einigen Wochen haben wir an einer Studie unserer ehemaligen Ausbildungsstätte, der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg, teilgenommen. Zusammen mit der Freundliche Netzwerke GmbH (Woobby) hat die Hochschule sich dem Thema Internet-Communitys angenommen, und die Fragesteller wollten allerlei geheime Sachen von uns wissen. Jetzt sind die Ergebnisse da, und anders als uns liegen sie Spiegel Online bereits vor.
Demnach gibt es eine große Diskrepanz zwischen dem, was Community-Betreiber für wichtig halten, und dem, was ihren Nutzern wichtig ist. Für konsumo ziehen wir allerdings den Schluss aus der Studie, dass wir vieles richtig machen und gemacht haben. “Laut Studie will der Durchschnittsnutzer weder Blogs noch Minigames. Er will einen Gratiszugang, eine gute Suchfunktion und aktuelle Nachrichten auf der Startseite,” schreibt Spiegel Online. Stimmt: Unseren Blog lesen Insider, unsere Nachrichten werden von unseren Nutzern gelesen - so ist es ja auch gedacht. Andererseits wirft die Studie auch Widersprüche auf. So geht den Nutzern der Schutz ihrer Privatsphäre über alles, aber knapp 90 Prozent der 172 Befragten sind Mitglied bei StudiVZ.
Diese Grafik (bitte durch zweifachen Klick vergrößern) zeigt, dass der Aktivitätsgrad der Nutzer mit der Größe einer Community steigt. Durch die konsumo-Brille interpretieren wir die Statistik so, dass unsere Community gemessen an ihrer noch bescheidenen Größe überdurchschnittlich aktiv ist. Außerdem gibt uns diese Statistik eine erste objektive Einschätzung dazu, wo wir im Moment - ein halbes Jahr nach dem Start - stehen. Unter den 46 Communitys, die die Fragesteller auf dem Zettel hatten, sind wir in der Nutzergunst offenbar in den Top 12 dieser Grafik.
Unsere Flyer können wir jetzt allerdings wegschmeißen und mit Newsletterschreiben brauchen wir gar nicht erst anfangen. Ja, wussten wir auch schon, dass man damit keine neuen Fans gewinnt. Die Studie belegt einmal mehr, dass Mundpropaganda dafür das beste Mittel ist. Das haben anscheinend die Nutzer noch besser verstanden als die Betreiber. Spiegel Online schreibt allerdings von “einfacher” Mundpropaganda, die sich nur schwer steuern ließe. Da übergebe ich mal an Martin Oetting und ConnectedMarketing…
Nachtrag: Und wenn wir die konsumo-Brille abnehmen, lesen wir die Kommentare bei deutsche-startups.de und finden die auch ganz interessant.




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