Klimawandel-Taschen und Kalender für Schüler
Verbraucher sein will gelernt sein, sagt sich wohl der Verbraucherzentrale Bundesverband. Und deshalb gibt er zusammen mit der Stiftung Warentest und Generation Europe einen kostenlosen Kalender für Schüler heraus, der auf den harten Alltag unserer Konsumgesellschaft vorbereiten soll.
Wie reklamiere ich richtig? Wer hilft mir, wenn ich Schulden habe? Und wie schütze ich mich vor Datendiebstahl im Internet? Wann ist das Downloaden von Musik über Tauschbörsen erlaubt, welche Versicherungen sind beim Start in die Ausbildung oder ins Studium notwendig und was ist beim Online-Shopping zu beachten?
All diese Fragen will der Schülerkalender beantworten, dessen Titel lautet: “Gut informiert, clever entscheiden”. Und wer meint Schüler der Klassenstufen 8 bis 11 wären bei ihren Kaufentscheidungen finanziell doch sowieso auf die Hilfe ihrer Eltern angewiesen, der täuscht sich. Die Kaufkraft der Kinder steigt rapide, so die KidsVerbraucheranalyse der Bauer-Verlagsgruppe:
Die rund 11,28 Millionen Jungen und Mädchen im Alter von 6 bis 19 Jahren haben insgesamt 20,43 Milliarden Euro zur Verfügung. Innerhalb von zwei Jahren ist die Finanzkraft der 6- bis 19-Jährigen damit um 24 Prozent angestiegen. Die Jungen und Mädchen verfügen monatlich über durchschnittlich 73 Euro aus Taschengeld, Geldgeschenken und Einnahmen aus ersten Jobs. Zum Geburtstag und zu Weihnachten gibt es im Schnitt noch einmal 84 und 95 Euro dazu.
Bei der Online-Umfrage zum Schülerkalender können sich die jungen Verbraucher jetzt zusätzlich etwas dazu verdienen. Natürlich kein Geld, aber viele Sachpreise - darunter mysteriöse “Klimawandel-Taschen”.




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