Schnellkäufer, Sparkäufer, Spaßkäufer

Mittwoch, 31. Oktober 2007

Wer keine Zeit hat zum Einkaufen, der muss mehr Geld ausgeben. So lässt sich ein vorab veröffentlichter Artikel aus der Zeit vom 1. November zusammenfassen. Wer seinen Führerschein schnell braucht, muss beim Amt einen Expresszuschlag zahlen. Wer bei Ausstellungen keine Zeit zum Warten hat, zahlt auch extra. Für diese Menschen ist Zeit kostbar. Sie könnten mit dem Wechsel von Krankenkasse, Telefon- oder Stromanbieter Geld sparen, sparen aber lieber die Zeit, die sie der Anbieterwechsel kosten würde.

Mancher würde sich besserstellen, wenn er weniger arbeiten und verdienen würde und in der gewonnenen Zeit seine privaten Ausgaben sinnvoll neu ordnen könnte.

postuliert die Zeit gar. Doch niemand tut das. Zeit sparen ist in, mehr noch als Geld sparen, so scheint es. Die Menschen sind faul und überfordert, sie nehmen das, was schnell verfügbar ist. An diese Menschen kann konsumo sich nicht richten. konsumo ist nichts für Schnellkäufer, eher für Sparkäufer. Aber ich sähe bei konsumo eigentlich am liebsten die Spaßkäufer: Diejenigen, denen es wichtig ist, ein gutes Produkt zu kaufen. Die Spaß am individuell perfekten Produkt finden, die das Gefühl genießen, genau das Richtige gekauft zu haben. Viele Studien, die zeigen, dass Qualität wieder mehr zählt beim Kunden, lassen uns im konsumo-Team deshalb glauben, dass die Informationen auf unserer Seite für viele Menschen immer wichtiger werden. Andere, so die Zeit, halten den mündigen Verbraucher dagegen schon für überholt:

Verbraucherforscher wie die Professorin Lucia Reisch aus Calw bei Stuttgart halten deshalb nicht den “mündigen Verbraucher” für typisch, sondern den confident consumer, den vertrauensvollen Konsumenten. Er hat wenig Zeit für die Informationssuche und vertraut deshalb etablierten Marken, bleibt bei bewährten Konsumgewohnheiten oder kauft einfach das Gleiche wie Freunde oder Angehörige.

Wenn das mal nicht nach Web 2.0 klingt! Wer dieses Produkte kaufte, kaufte auch…. Shoppen wie die Lemminge.

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Das schlechteste Produkt des Jahres

Dienstag, 30. Oktober 2007

Der internationale Verbraucherschutzverband Consumers International hat in Sydney den Bad Products Award vergeben. Zu den “Gewinnern” gehören Coca-Cola für das Tafelwasser Dasani, das aus den selben Quellen stamme wie Leitungswasser, und das Pharmaunternehmen Takeda Pharmaceuticals, das Schlafmittel für Kinder beworben hat.

Welche Produkte hätten in Deutschland den Anti-Preis verdient?

  • Als aktuelles Beispiel fällt mir der Ipod Touch von Apple ein, der zwar per WLAN ins Netz kann, aber offenbar außer Stande ist, selbstständig aktuelle Podcasts herunterzuladen. Was für eine grandiose Fehlplanung.
  • Ikea-OnlineshopIn der Kategorie “online” möchte ich neben einer Reihe sinnloser Web-2.0-Startups den so genannten Onlineshop von Ikea nominieren. Bei dem kann man allerhand bestellen, aber nicht das gesamte Sortiment. Wer also eine komplette Küche ordern will, erfährt an der kostenpflichtigen Hotline, dass der geneigte Homeshopper dies bitte per Fax erledigen möge - und für die Mühe des Bestellnummernabtippens dann auf den Online-Versandkostenrabatt von 30 EUR verzichten darf. Ist also eher ein Offline-Shop…
  • Ein Dauerbrenner ist natürlich die Deutsche Bahn: Das Tarifsystem in Deutschland ist so kompliziert, dass es ohne (eine größere Portion) menschliche Intelligenz nicht möglich ist, den individuell günstigsten Fahrschein zu kaufen. Ich habe jedenfalls noch keinen Automaten gesehen, der das au-to-ma-tisch kann.
  • Shell-Werbung mit SternchenLast but not least trifft es Shell, stellvertretend für alle, die ihre Werbeaussagen mit Sternchen versehen. Shell hat das Pech, dass diese Werbung mir als letztes aufgefallen ist. Während ich im Auto saß, konnte ich zwar das Werbebanner an der Tankstelle sehen und die Botschaft aufnehmen, der Sternchentext war aber beim besten Willen von der Straße aus nicht zu entziffern. Und da die Grafik auf der Website sich auch nicht vergrößern lässt, weiß ich bis heute nicht, unter welchen Bedingungen Diesel-Tanker vom Shell-Sprit profitieren können. Ich wundere mich schon seit langem, dass solche Werbung in Deutschland erlaubt ist und empfinde sie als großes Ärgernis. (Schön finde ich aber den Realismus, den das Plakat vermittelt: Da stehen auch alle Autos im Stau.)

Weitere Nominierungen werden gerne entgegengenommen.

Pagerank-Update: Von nix auf 5 - Google mag konsumo

Samstag, 27. Oktober 2007

Pagerank 5In der vergangenen Nacht hat Google nach insgesamt 181 Tagen Wartezeit ein Pagerank-Update durchgeführt. Und die erfreuliche Nachricht: konsumo ist aus dem Pagerank-Nichts direkt auf fünf geschossen. Die einzelnen Kaufberater-Artikel hat Google häufig mit einem Pagerank von drei bewertet - den TFT-Monitor sogar mit vier.

Auch wenn der Pagerank natürlich nur in begrenztem Maße etwas über die Position in Suchergebnislisten und somit die Anzahl der Besucher aussagt, die über Google zu konsumo finden, ist das ein schöner Erfolg. Denn der PR 5 zeigt, dass wir in Sachen SEO nicht alles falsch gemacht haben.

In den vergangenen Wochen wurde viel über den sagenumwobenen Google-Pagerank diskutiert. Zum einen hatte der Suchmaschinenbetreiber so lange wie nie zu vor auf ein Update warten lassen. Für konsumo bedeutete das, dass unsere im August gestartete Seite bislang unbewertet war. Zum anderen wurden Anfang der Woche Websites massiv heruntergestuft, die auf ihrer Seite bezahlte Links veröffentlicht haben - auch so renommierte Seiten wie zeit.de, golem.de oder der Blog von Robert Basic, der Google für die Abstrafung bezahlter Links heftig kritisiert.

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Der gefälschte Fachverkäufer

Freitag, 26. Oktober 2007

„Werber im Tarnanzug“ titelt die aktuelle Ausgabe des Spiegel. Gemeint sind Verkäufer in Kaufhäusern, die die Kunden scheinbar objektiv beraten. Allerdings nur scheinbar – denn sie werden für ihre Beratung nicht vom Kaufhaus bezahlt, sondern vom Hersteller eines bestimmten Produkts. Im Artikel wird der Elektronikhersteller Philips aufgeführt, der eine Beraterin in eine Karstadt-Filiale geschickt hat, um elektrische Zahnbürsten anzupreisen. Sie trägt kein Schild, durch das erkennbar wäre, dass sie zu Philips gehört und eben nicht zu Karstadt. „Als die Tarnung aufflog, fühlte sich der Kunde Gregor L. geleimt.“

Dass Promoter in Kaufhäusern für Produkte einer bestimmten Marke werben, sei inzwischen zum Trend geworden. Alleine die Marketingagentur MV Group stelle dieses Jahr 70.000 Einsatztage von Promotern in Rechnung, schreibt der Spiegel. Diese Werbeaktion sei nicht immer seriös. Denn ist der Promoter getarnt, denken die Kunden, sie würden von einem neutralen Kaufhaus-Mitarbeiter beraten.

Solange der Kunde die Propagandisten als Werbeleute erkennen kann, ist das zwar mitunter nervig, aber noch kein Nepp. Unseriös wird die Praxis aber, wenn der Promoter als scheinbar neutraler Verkäufer auftritt. Und das kommt immer häufiger vor.

Im Spiegel-Online-Forum wird über das Thema diskutiert: Die meisten sind sich einig: Sie wollen wissen, von wem sie beraten werden.

wwwilly: Getarnte oder versteckte Werbung ist unehrliche Werbung und wenn mir ein Unternehmen in der Richtung auffällt, ist es bei mir unten durch.

beckmueller: Ich finde diese Praxis sehr ärgerlich; das grenzt schon an Betrug. […] Ich werde jedenfalls künftig bei “Verkäufer”-Empfehlungen von Philips-Produkten wissen, was ich davon zu halten habe und den Betrugsversuch durch Meiden des empfohlenen Produkts abwehren.

Mit der Diskussion über gefälschte und echte Verkäufer geht die Frage einher, ob man im Supermarkt überhaupt beraten wird oder ob es notwendig ist, sich vor dem Kauf zu informieren. Auch hier ist man sich im Spiegel-Forum weitgehend einig: Da Fachpersonal in größeren Läden Mangelware ist, sei vorheriges Informieren unbedingt ratsam – gerade bei immer komplizierter werdenden Produkten.

Der User hansxxl erzählt, er habe im Fachhandel gearbeitet. Nicht selten hätten sich Kunden bei ihm informiert und sind dann in einen Supermarkt und haben das Produkt gekauft: „Nicht umsonst ist fast der gesamte Fachhandel eingegangen.“

Kundige Beratung im Discounter gibt es nicht, Fachhändler fast auch nicht mehr. Verbraucher helfen sich jetzt gegenseitig, oft sind Kunden ohnehin über Produkte besser informiert als der vermeintliche Fachverkäufer. Der MP3-Player-Experte berät den, der nichts versteht von MP3-Playern. Und der Fachmann für Waschmaschinen erklärt, was beim Kauf einer Waschmaschine zu beachten ist.

Spiegel-Forum-User kertschy meint deshalb folgerichtig:

„Ein kritischer und informierter Kunde braucht einen Verkäufer allenthalben dazu, Auskunft zu erhalten, in welchem Gang das gewünschte Produkt zu finden ist. Mehr nicht.“

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Tags vs. Kategorien

Donnerstag, 25. Oktober 2007

Eine gute Entscheidung, bei konsumo auf Kategorien zu verzichten und nur auf Schlagwörter zu setzen. So ein Kategorienbaum wuchert eben irgendwann ziemlich aus.

Bio = besser?

Donnerstag, 25. Oktober 2007

Viele Verbraucher wissen nicht, was “Bio” eigentlich konkret bedeutet - aber sie finden es gut.

gibt sich die taz heute erstaunt über die Ergebnisse einer Studie von Ernst & Young. Demnach ziehen die Verbraucher Bioprodukte herkömmlichen Produkten generell vor. Immerhin 38 Prozent von ihnen sind bereit einen Aufschlag von mehr als zehn Prozent zu bezahlen. Oftmals seien damit aber falsche Erwartungen an das Produkt verbunden:

82 Prozent der Befragten verbinden mit Bio gesunde Ernährung, 70 Prozent artgerechte Tierhaltung und Artenschutz. Gute Nährwerte und Umweltschutz erwarten 65 Prozent bzw. 60 Prozent der Befragten von Bio-Produkten. Und jeder dritte Verbraucher (35 Prozent) geht davon aus, dass in der Herstellung von Bio-Produkten Energie eingespart wurde. Tatsache sei aber, dass Bio weder artgerechte Tierhaltung noch Umweltschutz zwingend vorschreibe.

Bio-LebensmittelDer Kauf von Bioprodukten macht aus mir also noch lange keine Tier- oder Umweltschützerin und manche Bioprodukte sind schlimmere Dickmacher als ihre konventionellen Verwandten. Wofür bezahle ich an der Kasse dann „gern“ bis zu zehn Prozent mehr? Die Stiftung Warentest geht in ihrer Novemberausgabe dieser Frage am Beispiel Vollmilch nach und kommt zu folgendem Schluss:

Ökomilch liegt bei der Qualität vorn. 6 der 7 Biomilchen waren bei einem Test der Stiftung Warentest „gut“. Sie rochen und schmeckten rein, waren fast immer vollmundig und chemisch und mikrobiologisch in Ordnung. Dagegen waren nur 5 von 12 konventionellen Frischmilchen und 8 von 17 H-Milchen „gut“.

Leider ist es laut der Stiftung Warentest jedoch nicht mit einem für einen Großteil der Verbraucher akzeptablen Preisaufschlag von zehn Prozent getan, denn die Testsieger mit Biosiegel sind fast doppelt so teuer wie die frische Vollmilch vom Discounter. Qualität kostet eben? Nein, was für Vollmilch gilt, gilt für Vollmilchprodukte, wie Vollmilchschokolade, nicht unbedingt:

Bei einem Test von Milchschokolade führen drei Produkte der Discounter Lidl und Aldi die Riege der elf „guten“ Schokoladen an. Die Bioschokolade Gepa 3 Fairena zeigte in Geruch und Geschmack nicht nur Fremdnoten und schmeckte sehr fettig, sondern enthielt in der Schokolade auch ein Konservierungsmittel, das aus der Verpackung stammte. „Mangelhaft“ lautete deshalb das Qualitätsurteil.

Dass teuer nicht unbedingt besser sein muss, ist nicht neu. Dass Bio auch nicht immer die beste Wahl ist, muss sich angesichts des aktuellen Hypes erst noch herumsprechen.

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Wir lieben Werbung

Dienstag, 23. Oktober 2007



Edeka liebt Lebensmittel, Pedigree liebt Hunde und Condor Fliegen, Tele 5 liebt Kino und dank Slogans.de weiß ich jetzt auch, dass Sport B.Z. Fußball liebt und Baumschule Horstmann Pflanzen. Journal Frankfurt liebt “diese Stadt” und jedem Kölner wird zugerufen: Liebe Deine Stadt! Apetito liebt’s frisch und wer Käse mag, wird Frico lieben. McDonalds lieben wir sowieso schon lange.

Quelle: dev null bei flickr.com



Und Saturn liebt jetzt Technik.

Warum? Eine “Schwerpunktverschiebung beim Kunden”. Der Verbraucher sehe nun nicht mehr nur auf den Preis, sondern achte vor allem auf die Qualität der Ware und der Serviceleistungen, schreibt sueddeutsche.de zum Abschied vom geliebt-gehassten “Geiz ist geil”.

P.S.: Kann bitte jemand den Herzchen-i-Punkt im apetito-Logo kommentieren? Danke.

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Prä-Launch-Motivation wirkt immer noch

Montag, 22. Oktober 2007

Geburtstagskuchen (Quelle: ansik bei flickr.com)Seit genau zwei Monaten ist konsumo jetzt online. Während wir eifrig neue Funktionen konzipieren und entwickeln (dazu später mehr), erinnern wir uns auch oft an die Zeit vor dem Beta-Launch zurück. In dieser Zeit haben wir natürlich intensiv die Blogosphäre und die Web-2.0-Szene beobachtet. Und immer dann, wenn wir gerade in ein kleines Motivationsloch gefallen waren, stießen wir auf einen Artikel, der uns zeigte, dass wir das Richtige tun.

Was verändert sich, sobald Konsumenten aus ihrer Passivität ausbrechen?
Alles. Die Kunden wissen mehr über die Produkte als die Verkäufer.

schrieb Mark Pohlmann im Themenblog und in dem dort verlinkten PDF. Das Wissen der Kunden zu sammeln und zu sortieren, war also keine ganz falsche Idee - dazu unten mehr. Aber auch, dass dafür eine Redaktion notwendig ist, die die Website plant, die den Überblick behält, die das Projekt steuert und vermarktet, auch das fanden wir bestätigt. Und zwar bei Read/WriteWeb:

But can crowdsourcing be successful at creating products, predicting markets, or organizing data? (…) I came up with the following rules to help assure success in tapping the wisdom of crowds:

  1. Crowds should operate within constraints. To harness the collective intelligence of crowds, there need to be rules in place to maintain order.
  2. Not everything can be democratic. Sometimes a decision needs to be made, and having a core team (or single person) make the ultimate decision can provide the guidance necessary to get things done and prevent crazy ideas and groupthink from wreaking havoc on your product.
  3. Crowds must retain their individuality. Encourage your group to disagree, and try not to let any members of the group disproportionately influence the rest.
  4. Crowds are better at vetting content than creating it. It is important to note that in most of the above projects, the group merely votes on the final product; they do not actually create it (even at Cambrian House, where the group collaborates to create the product, individuals are still creating each piece on their own and the group votes on whose implementation of an idea is best).

Und schließlich hat uns auch gefreut, dass wir nicht die einzigen sind, die sich für einen mündigen Verbraucher einsetzen. Auch wenn Horst Seehofer und die Bundesregierung unter dem souveränen Verbraucher in der digitalen Welt etwas anderes verstehen als wir.

Zum Schluss möchten wir noch einmal Mark Pohlmann zitieren, der in seinem Artikel Meinungen sind Tatsachen schreibt, welchen Produktinformationen Verbraucher vertrauen. Dabei beschreibt er - ohne es zu wissen - genau, warum die Welt konsumo braucht:

Aber hier [in Blogs] werden selten bis gar nicht Kaufentscheidungen über Autos, Fotoapparate, Kinderwagen, Restaurants oder Kosmetikartikel gefällt. Das passiert eher in den hunderten Foren, die einem erfahrenen Marketier Augenkrebs schon vom Hinschauen verursachen. Doch es hilft nichts: Hier erhält jeder, der eine echte Meinung oder tatsächliche Erfahrung zu einem Produkt sucht, meist innerhalb weniger Minuten (und immer kostenlos), und das auch am Sonntagabend, eine fundierte, ehrliche Antwort. Über die sich diskutieren läßt, was dann auch meistens geschieht. Am Ende sind alle klüger - klüger vor allem als der von seinem Hersteller meist vollkommen falsch geschulte Verkäufer, der einem ob der oft exzellent informierten Kaufinteressenten schon fast leid tun kann.

In diesem Sinne: konsumo ist erfolgreich in die Betaphase gestartet und wir wünschen allen unqualifizierten Verkäufern da draußen viel Spaß mit unseren Nutzern.

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Testberichte.de ist jetzt auch 2.0

Montag, 22. Oktober 2007

Das Design von Testberichte.de war wirklich arg angestaubt und unübersichtlich. Jetzt präsentiert sich die Seite endlich in neuem Gewand. Die neue Site ist viel aufgeräumter und bietet gleichzeitig eine Reihe neuer Funktionen, die zum Teil auch längst überfällig waren, um den Anschluss an die Konkurrenz nicht zu verpassen:

Wenn man z.B. nach Testberichten aus dem Bereich Digitalkamera und ähnlichen sucht, gibt es nun die Möglichkeit nach einzelnen Eigenschaften der Kamera wie Typ, Auflösung oder Gewicht zu filtern.

heißt es im Blog von Testberichte.de. Damit bietet Testberichte.de eine gute Ergänzung zu konsumo. Wer sich bei uns über Digitalkameras schlau gemacht hat und das nötige Wissen über die einzelnen Funktionen erworben hat, kann dort nach den ihm wichtigen Eigenschaften das passende Produkt herausfiltern. Allerdings kann Testberichte.de bei weitem nicht alle Funktionen und Produktmerkmale filtern, die der konsumo-Eintrag über Digitalkameras aufzählt.

Mit dem Relaunch konzentriert sich Testberichte.de auf seine Stärke: Testberichte. Viel Beiwerk wurde von der Seite verbannt. So ist etwa das sehr unauffällig in den alten Auftritt integrierte Produkt-Wiki weggefallen - dafür gibt es ja jetzt konsumo als Kaufberatungs-Wiki. Testberichte.de punktet stattdessen mit einer “Search inside”-Funktion:

Besonders stolz sind wir auf die Möglichkeit, direkt im Originaltestbericht stöbern zu können.

Was etwas wundert ist, dass viele der neuen Web-2.0-Funktionen nahezu versteckt werden. So gibt es eine Vielzahl von RSS-Feeds, ein Netvibes-Tab und so etwas wie ein Widget - zu finden aber nur für fleißige Scroller im Footer der Seite. Selbst den schon seit zwei Jahren geführten Blog findet man derzeit nur über Suchmaschinen. Insgesamt bleibt aber ein recht positiver Eindruck des längst überfälligen Relaunchs. Das alte Design lässt sich derzeit noch auf dem französischen und dem britischen Auftritt bewundern.

Screenshot testberichte.de

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Schöner, schneller, besser: Der neue konsumo-Editor

Dienstag, 16. Oktober 2007

Fußballweisheiten lassen sich in der Regel problemlos auf alle Lebensbereiche übertragen - auch auf Web-Start-ups. Beispiel gefällig? Nach dem Launch ist vor dem Launch: Obwohl es nun schon fast zwei Monate her ist, dass konsumo gestartet ist, geht die technische Weiterentwicklung der Seite unvermindert weiter.

Neuer konsumo-EditorHeute haben unsere IT-Leute von Gutzmann EDV wieder ein Update durchgeführt. Neben zahlreichen Bugfixes und Detailänderungen ist auch eine besonders wichtige Neuerung enthalten: Unsere Nutzer können Texte im Wiki dank eines neuen Editors nun viel komfortabler bearbeiten. Ein Beispiel: Bei sehr langen Artikeln wie zum Beispiel dem über Digitale Spiegelreflexkameras dauerte es bislang einige Zeit, bis die Bearbeiten-Seiten geladen waren oder Änderungen abgespeichert wurden. Diese Wartezeiten sind nun deutlich kürzer.

Mit im Editor-Paket ist auch eine Vorschaufunktion: Mit nur einem Mausklick können Benutzer überprüfen, wie der Text samt Formatierungen nach dem Speichern aussehen wird. Last but not least wurde auch das Design der Bearbeiten-Ansicht angepasst, so dass es sich besser in das Gesamtbild der Seite einfügt.

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