gugel, jahu, flicker, sing, consumo
Was kann man seinen Nutzern mit einem Domain-Namen eigentlich zumuten? Wie viel Kunst vertragen sie? Wer konnte vor zehn Jahren zwischen google und googel unterscheiden? Nicht ohne Grund sind Tippfehler-Domain-Betreiber erfolgreich. Das Web 2.0 strotzt nur so von Kunstnamen. Das mag sicher der schwindenden Anzahl verfügbarer Domain-Namen geschuldet sein, benutzerfreundlich sind flickr, xing und frazr aber sicher nicht. Auch wenn’s cool sein mag, der Schuss kann gewaltig nach hinten los gehen, wie imagelooop imageloop zeigt:
Drastische Kürzung bei “imagelooop”. Der Slideshow-Service hat beim Relaunch einen Buchstaben verloren und heißt nun “imageloop”. “Die Nutzer hätten das dritte O sowieso immer vergessen”, sagt Geschäftsführer Ralf Plaschke. Möglich wurde die kleine Namensänderung, weil die passende Domain endlich zum Kauf angeboten wurde.
schreibt Alexander Hüsing bei deutsche-startups.de (der Imageloop-Blog verrät’s nur am Rande). Zugegeben, die consumo-Domains sind auch schon alle vergeben, aber wir haben unsere Plattform konsumo getauft, bevor wir das festgestellt haben. Dennoch versuchten einige Beta-Tester, uns unter consumo.de zu erreichen. Es muss uns also besser gelingen als den Kollegen von imageloop, unsere Nutzer an einen Namen zu gewöhnen.




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